Programm

COVID INFO

Liebe Gäste,

Wieder Kultur im Kulturkarussell!

Da der Corona-Virus bis auf weiteres ein Teil unseres Alltags bleibt, gelten auch bei uns weiterhin die Schutzmassnahmen nach BAG.

Dieses meldet Zertifikationspflicht und Maskenpflicht:

Bei Veranstaltungen in Innenräumen ist der Zugang ab 16 Jahren auf Personen mit gültigem Covid-Zertifikat beschränkt.

Ebenfalls gilt in Innenräumen mit Zertifikatspflicht eine Maskenpflicht. Die Maske muss zur jeder Zeit getragen werden, ausser bei Konsumation an deinem Sitzplatz im Sitzen im Saal oder an einem Tisch an der Bar.

Daher benötigen Besucher des Kulturkarussell's ein gültiges Covid- Zertifikat und eine Maske.

Direkt vor dem Kulturkarussell, auf dem Rössliparkplatz findest du das Testcenter.


Ob geimpft oder nicht, grundsätzlich gelten die Regeln vom Grossi: „s‘ gaht öppis ume, pass chli uf“ und „gang nur use wennt di würkli Gsund fühlsch“. – kein Garant für ewiges Leben, aber mit etwas Achtsamkeit und gebotener Vorsicht lag man doch selten daneben.

Das Kulturkarussell-Team freut sich auf Euren Besuch und legt allen zu Herzen Verantwortung zu tragen, den Schutzmassnahmen zu folgen und bei Krankheitssymptomen zuhause zu bleiben.

Mit grosser Vorfreude und lieben Grüssen,

Michelle, Sandra, Jüri & Mitsch
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Gutschein

Mache Deinen Liebsten eine Freude und schenke Kultur. Die Gutscheine sind in verschiedenen Beträgen erhältlich und können an sämtlichen Events von Kulturkarussell eingelöst werden.

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Donnerstag, 27. Januar

JAZZTAGE: THIERRY LANG & HEIRI KÄNZIG DUO

Fr. 35 (30 AHV/IV/Student)
20.30 Uhr | Bestellen | Ticketino

CELEBRATION
25 Jahre unfehlbare musikalische Komplizenschaft – Das feiern Thierry Lang und Heiri Känzig bei der Aufnahme Ihres neuen Albums «Celebration». Obwohl die beiden Musiker sehr unterschiedliche Charakteren haben, ergänzen sie sich hervorragend und haben im Laufe der Zeit ein fast schon telepathisches Verständnis füreinander entwickelt. Zwischen dem Pianisten mit einer Leidenschaft für klassische Harmonien und dem groovigen Kontrabassisten, der seinen Kontrabass auch mal als Schlagzeug benutzt, fliesst ein energetischer und inspirierender Strom, wie La Liberté einst bemerkte. Heiri Känzig und Thierry Lang gehören denn auch zu den handverlesen Europäischen Jazzmusikern, die einen 10-jährigen Vertrag bei dem legendären amerikanischen Label Blue Note erhielten. Gemeinsam nahmen sie 15 Alben auf und konzertierten in zahlreichen Clubs und Festivals auf der ganzen Welt. So etwa hatten sie Auftritte am Jazzfestival Montreux, San Javier (Spanien), Guatemala City oder im legendären Jazz-Club «Pit In» in Tokyo.

www.heirikaenzig.com/

Freitag, 28. Januar

JAZZTAGE: BLAER

Fr. 35 (30 AHV/IV/Student)
20.30 Uhr | Bestellen | Ticketino

Leise und kraftvoll kommt sie daher, die Musik von BLAER. Kein Ton ist hier zuviel, alles hat seinen Platz. Repetitive Klavierpatterns und sphärisch schwebende Saxophonlinien bestimmen diesen aufs Wesentliche reduzierten Jazz. Mit seinem atmosphärischen Debüt liess das Berner Quintett um Pianistin Maja Nydegger vor sieben Jahren erstmals aufhorchen. 2020 veröffentlichte die Band nun ihr drittes Album YELLOW beim Zürcher Label Ronin Rhythm Records.

BLAER wurde 2012 gegründet und vereint fünf aktive Vertreter*innen des jungen Schweizer Jazz. Maja Nydegger am Klavier, Nils Fischer und Claudio von Arx an Bassklarinette und Saxophon, Simon Iten am Kontrabass und Philippe Ducommun am Schlagzeug. Während eines halbjährigen Aufenthalts in Dänemark, komponierte Maja Nydegger 2012 die Musik für das erste Album der Band. Mit ihrem Debut wurde BLAER 2015 als eine von sechs jungen Schweizer Bands für den ZKB Jazzpreis nominiert. 2017 folgte mit OUT OF SILENCE das zweite Album. Die Band spielt seit ihrer Gründung regelmässige Tourneen im In- und Ausland und hat sich so zu einem festen Bestandteil der Schweizer Jazzszene entwickelt. Aktuell ist BLAER mit ihrem dritten Album YELLOW auf Tour. www.blaer.ch

Freitag, 04. Februar

GIAN DUJA & MARTINA LINN

Fr. 30 (25 AHV/IV/STUDENT)
20.30 Uhr | Bestellen | Ticketino

How do you Duja

Gian Duja ist Musik, die man nicht aus den Ohren verliert, Songs bei denen man bleibt.

Gian Duja ist der Typ mit Gitarre von nebenan. Seine Musik klingt nach «by the way», ungeschliffen, roh, ehrlich, intim, lyrisch und poetisch. Seine Songs sind musikalisch vielschichtig, verspielt, melancholisch, selbstironisch, witzig. Gian Duja, ist einer, der sich nicht immer wichtig nimmt, aber es ernst meint.

«By the way» hat alles angefangen. Im Keller der Grossmutter, zusammen mit seinem Cousin, der dort mit einfachsten Mitteln ein Tonstudio aufbaute. Die Songs nahmen Form an, die ersten Singles landeten auf Spotify. Sechs Monate später wird die erste EP «Vis-à-Vis» lanciert, es erfolgt ein Auftritt bei SRF 3. Inzwischen ist Gian Duja by the way mittendrin.

How do you Duja? Erleben Sie es live.

www.giandujamusic.ch


Martina Linn

1991 in den Bündner Bergen geboren, wächst Martina Linn mit urchiger Schweizer Volksmusik auf und jodelt bereits mit elf Jahren auf grösseren Bühnen. Mit vierzehn entdeckt sie ihre Liebe zu Pop, Rock und Folk, sie findet mit Eva Cassidy, Neil Young und Joni Mitchell Vorbilder, denen sie bis heute treu bleibt. Zunächst begnügt sie sich mit dem Covern der Songs ihrer Heldinnen und Helden und begleitet sich selbst auf der Gitarre, um mit sechzehn ihre ersten eigenen Lieder zu komponieren. Den Weg der professionellen Musikerin zu gehen, entscheidet sie 2010. Martina zieht fürs Musikstudium ins Tal. In Luzern lernt sie schnell Musiker kennen, gründet eine Band und veröffentlicht 2013 ihr Debut-Album «She Is Gone». Im Oktober 2015 erschien ihr zweites Album «Pocket of Feelings». Das dritte Album «Win What Yesterday Lost» ist am 22. November 2019 erschienen.

Win What Yesterday Lost-Tour

Unglaublich cool und doch vom ersten bis zum letzten Ton herzerwärmend. Was im ersten Moment nach einem unmöglichen Spagat klingt, gelingt Martina Linn auf ihrem dritten Album «Win What Yesterday Lost» mit spielerischer Leichtigkeit. Süffiger Pop vermengt mit Americana und Rock steht im Fokus ihrer 10 neuen Songs. Das Album ist am 22. November 2019 erschienen. www.martinalinn.com


Liebe Gäste,

aus bekannten Gründen muss das Kulturkarussell bis Ende März 2021 geschlossen bleiben.

Die geplante Veranstaltung wurde verschoben - NEU findet das Doppelkonzert am 4. Februar 2022 statt.
Bisher getätigte Reservationen und Vorverkäufe bleiben bestehen und gelten für das neue Datum.
Wer den neuen Termin nicht wahrnehmen kann, hat die Möglichkeit sein Ticket zu stornieren.
Schreibt uns eine email an info@kulturkarussell.ch mit der Angabe wo das Ticket gekauft wurde.

Freitag, 11. Februar

ATTILA VURAL & ISAM SHÉHADE

Fr. 35 (30 AHV/IV/STUDENT)
20.30 Uhr | Bestellen | Ticketino

Zwei Musiker und zehn Instrumente - Grosses Kino für die Ohren.

Ein Duoalbum für Klarinette und Gitarre? Dafür will selbst erfahrenen Musikfans spontan kein Beispiel oder Vorbild einfallen. Percussion-Muster auf dem Gitarrenkorpus hält Attila Vural gleichzeitig neben andern Linien so verblüffend selbstverständlich durch, dass auch dieses CD-Cover anmerkt, dass ohne Overdubs und Loops gearbeitet wurde. Sein Partner Isam Shéhade spielt dazu Klarinetten-Parts von klarer Schönheit oder elegischer Getragenheit, niemals schrill quietschend, ohne Dixieland-Touristen-Jazz-Flair, dafür oft mit einem Hauch von Blues. Zusammen musiziert das ungleiche Paar sehr niveauvoller, globaler, moderner und vielseitiger als man es der Kombination zunächst zugetraut hätte. Immer wieder fasziniert diese Musik mit ihrer eigenartigen Melancholie, ohne jeden Anflug von gepflegter Wehleidigkeit. Im Gegenteil: Alles wirkt frisch kraftvoll, ungekünstelt und originell.

http://www.lavural.com

Freitag, 18. Februar

PABLO INFERNAL & THE HYDDEN

Fr. 30 (25 AHV/IV/Student)
20.30 Uhr | Bestellen | Ticketino

Zu PABLO INFERNAL meint Radio SRF3: «Was diese paar Twenty-Somethings da von sich geben, bläst auch den gestandenen Rock-Fan weg. Die jungen Zürcher nennen grosse Namen wie Deep Purple, Led Zeppelin oder Wolfmother als ihre Haupteinflüsse, lassen sie auch deutlich heraushören – und klingen dabei aber trotzdem immer eigenständig und niemals nach Möchtegern-Kopie. Laut, roh, dennoch melodiös und einfach sackstark.»

Ihr Debut Album LIGHTNING LOVE ist im Oktober 2016 erschienen. Von Radio SRF3 zum Best Talent des Monats und CH Rock Album des Jahres gekürt! Ihr drittes Album MOUNT ANGELES im September 2021 erschienen!

THE HYDDEN: um 20.30h
Drums und Gitarre treffen sich in der Mitte. Und zwar so exakt, dass kein Platz für Geschnörkel bleibt. Der dritte Mann sitzt im Publikum. Melodien gibt es im Reinformat, Blues-Punk trifft Grunge trifft (Hard-)Rock. Die musikalische Two-Man-Army setzt mit ihren auf den Punkt gebrachten Songs ein Zeichen: Music! Dazu ist die Band Live ein absoluter Hingucker; Das Duo flirtet mit dem Sound, den sie für sich und ihr Publikum jedes Mal ein bisschen neu erschaffen. In ihrem Heimatland sind sie der offizielle Rock-Geheimtipp: Zwei TV-Auftritte in der Deville Late Night Show und am SRF New Talents 8x15 Festival unterstreichen ihre Live-Qualitäten, und die Single „The Other Way“ (240'000 Spotify-Streams) war Song der Woche auf Radio SRF Virus, wo sie auch als einer der sechs “Artists To Watch 2018“ nominiert wurden.

Auf ihrem zweiten Album “Vagabond Songs“ präsentiert uns die Band ausgefeilte Arrangements und überraschende Wendungen; die zweistimmigen Vocal-Parts wurden noch stärker herausgearbeitet. Gleichzeitig erzeugen Drums und Gitarre eine Dichte, welche für ein Duo einzigartig ist. The Hydden sind vielseitig, jeder Song ist unverkennbar. Nach einer ausgedehnten Tour im letzten Jahr mit The Brew (UK) und Abwärts (DE) durch DE/NL/CH ist nun das zweite Album bereit, welches am 15.11.2019 über Metalville/Rough Trade veröffentlicht wird. Vorher gibt es die erste Single “For Those Who Play“ inkl. Videoclip am 18.10., um so richtig warm zu werden!
www.thehydden.com

Freitag, 25. Februar

LISA CHRIST

Fr. 35 (30 AHV/IV/STUDENT/MITGLIEDER)
20.30 Uhr | Bestellen | Ticketino

Ich brauche neue Schuhe (2019)
Es kommt der Punkt, an dem man feststellt: Nun bin ich definitiv aus meiner Jugend herausgewachsen. Was heisst das? Zwischen schwangeren Freundinnen, stehengebliebenen Junggesellen, politisierenden Mitbewohnerinnen, hohen Idealen und realen Erlebnissen stellt sich die Frage nach Eigenständigkeit und Abhängigkeit, nach der Rolle der Frau in der heutigen Zeit und unserer Verpflichtung der Vergangenheit gegenüber. Alltägliche Gegebenheiten verbinden sich nahtlos mit grundsätzlichen Fragen über Leben und Identität, die sich bei Christ nicht zuletzt auch übers Frau sein definieren.
www.lisachrist.ch

Freitag, 04. März

JAMES GRUNTZ

Fr. 35 (30 AHV/IV/Student)
20.30 Uhr | Bestellen | Ticketino

JAMES GRUNTZ – im Duo

Flexibilität ist für James Gruntz kein Fremdwort. So hatte er eigentlich für den Frühling 2021 eine neue grosse Tour mit neuem Album geplant. Es kam nun alles anders und so richtet sich auch James Gruntz den Frühling 2021 neu ein und reist im Duo mit Michel Spahr an. Die beiden interpretieren das Songmaterial neu, verbinden moderne & jazzige Gitarren mit leichtfüssigem Scatgesang und würzen alles mit einer gehörigen Portion Improvisation. So wird man die zwischen Euphorie und Melancholie oszillierenden Songs («Waves», «Heart Keeps Dancing», «You»…) des mit mehreren Swissmusic Awards ausgezeichneten Singer-Songwriters von einer ganz neuen Seite kennenlernen.
www.jamesgruntz.com

Samstag, 12. März

GRAND MOTHER'S FUNCK

Fr. 35 (30 AHV/IV/Student)
20.30 Uhr | Bestellen | Ticketino

Beinahe wäre die helvetische Soul- und Funkgarde ausgestorben! Handwerk verlor an Bedeutung, mit buntem Stilmix auf Plattentellern versuchte man zu retten was zu retten war... Dass die GMF-Dinosaurier der Swiss Funkyness zum Überleben verhülfen, lag auf der Hand – Ehrensache! Nach erfolgreichem Comeback 2017 präsentieren Grand Mother's Funck nun ein fulminantes Folgewerk.

The Big Pie heisst das Album, das am 3. April 2020 bei iGroove erscheint. Wahrlich ein grosser Kuchen: Eine CD mit zehn Songs, zwei Remixes, eine Sound-Collage, Youtube-Videos und mehrere Vorab-Singles auf Spotify, die pünktlich zu jedem Konzert der Release-Tour veröffentlicht werden.

Die erste CD "Grand Mother's Funck" schlug 1994 ein wie eine Bombe, und elf weitere sollten über die Jahre folgen. 1996 stürmten GMF mit ihrem zweiten Album "Please Baby Please Baby Baby Baby Please" bereits die US-College Charts, Fanclubs in Japan und auf den Bahamas waren die Folge. Die Single "Call Me" war ein Hit auf DRS3 und katapultierte die Band auf alle grossen Festivalbühnen und in jeden Partykeller der Schweiz und des umliegenden Auslandes. Für das Album "The Proud Egyptian" verpflichteten sie Kult-Rapper Akil the MC, den kreativen Kopf von Jurassic 5 aus Los Angeles, und bestritten mit ihm eine dreijährige Konzerttour. Und von ihrem letzten Album "Take The Money" landeten ausgewählte Tracks auf Samplern des holländischen DJ-Labels "Breakbeat Paradise".

In 28 Jahren haben sie über 160 Eigenkompositionen veröffentlicht. Grand Mother's Funck verfeinerten ihre Kunst, lernten ihr Handwerk gründlich und blieben sich treu. Zusammen stöberten sie im reichen Fundus der afro-amerikanischen Musikgenres und sogen alles auf was ihrem Ziel diente: eine Musik zu schaffen, bei der es kein Entrinnen gibt. Mit stilistisch bestechender Klarheit verbreiten GMF gute Laune und ziehen tanzfreudige Konzertbesucher in ihren Bann.

Der Gig im Kulturkarussell ist zugleich eine Single Release Party - nein, kein Tinder-Treff, sondern GMF veröffentlichen an dem Abend ihre dritte Single, „Spanish Moss (Single Version)“ auf Spotify.

Line - Up:

Daniel "Bean" Bohnenblust - Sax
Rich Fonje - Vocals
Bernhard Häberlin - Guitar
Andreas "Chnufi" Michel - Keyboards
Ohlê Gagneux - Percussion
Thomas Reinecke - Bass
Daniel "Booxy" Aebi - Drums

www.gmf.ch

Freitag, 18. März

TAYKALI

Fr. 35 (30 AHV/IV/Student)
20.30 Uhr | Bestellen | Ticketino

TAYKALI

In Aymara bedeutet TAYKALI die «alte Frau», den Ältesten, den Vorfahren. Der Name der Gruppe TAYKALI handelt von dem alten Wissen und der einheimischen Weisheit die ein Schamane für Heilungsritualen ums Feuer in der indianischen
Kultur verwendet. Lebendige Traditionen voller Musik bilden den Ursprung und sind Quelle der Inspiration für das Album Sur Tierra. Jedes Stück ist ein Gebet, eine Hymne an die Natur. So beschwören die traditionellen Ärzte Südamerikas die
heilenden Kräfte. Die indigene Kosmogonie unterstreicht die Verwandtschaft des Menschen mit dem gesamten Kosmos. Wie soll ein Mensch seine Gesundheit wiedererlangen, ohne jenem Körper zu huldigen, der die ganze Gemeinschaft
erhält, nämlich den von Mutter Erde? Möge die Weisheit der Medizinmänner Gehör finden, und sei es nur durch die Anmut der von ihnen inspirierten Melodien.


TAYKALI entstand durch das Zusammenwirken von zwei aus Peru stammenden Musikern, dem Gitarristen Sergio Valdéos und dem Percussionisten Cali Flores,langjährige Freunde und Kollegen, mit der Schweizer Sängerin und Journalistin Laetitia Fontana. Nach mehreren Jahren, die sie mit Schamanen des Amazonasbeckens und der Anden verbracht hat, verfügt Laetitia in ihren Fingerspitzen und in ihrer Stimme über ein umfangreiches Repertoire an Ritualen,
die mit der Medizin und der Kosmogonie der indianischen Kultur verbunden sind.
Sie träumt davon, die am Feuer gesammelten Gesänge in ein elegantes musikalisches Gewand zu kleiden, das ihrer Herkunft treu bleibt. Sie stellt ihr Projekt im Februar 2020 Sergio und Cali vor, als bereits Gerüchte einer sich
ausbreitenden Pandemie kursierten. Die Aufnahme von Musik, der Heilkraft zugesprochen wird, erhielt dadurch eine ganz besondere Bedeutung. Wegen des Lockdowns entsteht das Album komplett „hausgemacht“, jeder in seiner eigenen
Wohnung ... Auf der Grundlage einer auf das Wesentliche reduzierten Interpretation mit Gitarre und Gesang, die er von Laetitia erhält, webt Sergio dazu Gitarren-Themen und nimmt die Bassline auf. Laetitia fügt Gesangsharmonien hinzu und
Cali schliesslich Percussions, Flöten und Charango. Das Ergebnis ist Sur Tierra, ein tiefgründiges und multikulturelles Akustik-Album, bei dem Rhythmen aus unterschiedlichen Ländern (Peru, Kolumbien, Brasilien, Kuba) auf soulartige Töne
treffen. Ein Sound, dem der talentierte Toningenieur Philippe Tessier du Cross einen poetischen Touch verleiht.

Freitag, 25. März

ANDREA BIGNASCA

Fr. 30 (25 AHV/IV/Student)
20.30 Uhr | Bestellen | Ticketino

«Keep Me From Drowning» (19.03.21, Radicalis Music) ist das dritte Album des Tessiner Musikers Andrea Bignasca. In elf Songs reflektiert der Sänger, Gitarrist und Teilzeit-Drummer das Thema der Navigation auf See: Stark beeinflusst durch persönliche Erfahrungen, die er währenddes Hin-und Herreisens zwischen Portugal und der Schweiz machte, bringt Bignasca das Gefühl des ständigen Unterwegsseins zum Ausdruck und präsentiert so den Soundtrack zu einem äußert abwechslungsreichen Roadtrip, ohne je das Ziel aus den Augen zu verlieren.

Die Texte der Stücke –allesamt in Lissabon geschrieben -zeigen einen, im Vergleich zum vorherigen Album «Murder», ruhigen und nachdenklichen Sänger, der hinterfragt und neue Wege beschreiten möchte. Das übergeordnete Thema, sowie die charakteristische und ausdrucksstarke Stimme Bignascas vereinen die verschiedenen Einflüsse und machen «Keep Me From Drowning» zu einem äußert abwechslungsreichen, nie schiffbrüchig-verloren klingenden Album

Freitag, 01. April

TROUBAS KATER

Fr. 35 (30 AHV/IV/Student)
20.30 Uhr | Bestellen | Ticketino

Troubas Kater kommen im Frühling 2022 zurück mit neuem Album und neuer Tour!

Ende 2015 rannten sie mit ihrem Erstling „Verdammte Novämber“ offene Türen und Ohren ein und trafen den Zeitgeist mitten ins Herz. Sie wurden für einen SWISS MUSIC AWARD nominiert und von SRF 3 zum „Best Talent“ erkoren.
Troubas Kater - eine kunterbunte Kombo um den charismatischen Frontmann QC. Eigenwillig instrumentiert mit Sousaphon, Akkordeon, akustischer Gitarre, breiten Bläsersätzen und erdigen Drums. Mitreissende und nachdenkliche Songs mit wortgewandten Texten.

Troubas Kater erzählen Geschichten auf verspielte Art und Weise und bieten einen fulminanten Mix aus Mundart, Rap, Folk, Rock, Pop, HipHop und allem, was sich der Truppe sonst noch so in den Weg stellt. www.troubaskater.ch

QC: Gesang - Matthias Urech: Gitarre - Jürg Lerch: Sousaphon - Alexander Balajew: Schlagzeug - Kaspar Eggimann: Akkordeon - Mark Oberholzer: Trompet - Simon Hirsiger: Posaune - Lukas Wyss: Posaune


LIEBE GÄSTE
Leider musste das Konzert mit Troubas Kater abermals verschoben werden.
Wir hoffen, ihr versteht die Lage und könnt den neuen Termin am 1. APRIL 2022 im Rösslisaal wahrnehmen.
Bestehende Tickets & Vorverkäufe bleiben gültig!

Sonntag, 03. April

Kumpane: Red mit mir

Fr. 25 (15 Kinder)
16.00 Uhr | Bestellen | Ticketino

Red mit mir

Gerda passiert ein Missgeschick, ihre Schwester Julia hat es gesehen. Und jetzt? Wer soll dies berichten gehen? Wem zuerst, wann am besten und warum überhaupt? Und was, wenn dadurch noch anderes zur Sprache kommt und Verschwiegenes auf einmal zu hören ist?

Mit Bewegungen und Worten erzählen eine Tänzerin, eine Artistin und eine Schauspielerin von Lust und Last des Drüber-Redens und Nicht-Erzählen-Könnens.

Als inhaltlichen Ausgangspunkt wählten wir kommunikative Komplikationen: Worüber lässt sich nur schwer sprechen? Warum kommen uns Sachen nicht leicht über die Lippen? Wann bleibt uns etwas im Hals stecken? Was kommt überhaupt zur Sprache und was nicht? Und was drückt sich anders – etwa durch den Körper – aus?

Im Laufe der Arbeit kristallisierte sich als Setting ein Schwesternpaar und ihre Mutter heraus. Diese Konstellation erlaubt es uns, die oben angesprochenen Aspekte von Tabuthemen und Missverständnissen in der Kommunikation wie folgt zu konkretisieren: Was konnten wir als Kinder nicht erzählen? Was konnten wir als Kinder niemanden sagen? Was wollten wir als Kinder nicht hören? Was haben wir als Kinder gewünscht, hätten uns unsere Eltern gesagt? Was müssen uns unsere Kinder mitteilen? Was können wir unseren Kindern nicht sagen? Was wollen wir von unseren Kindern nicht wissen? Was wollen wir unseren Kindern unbedingt noch sagen? Was erzählen wir von unseren Kindern? Was erzählen wir von unseren Eltern? Was erzählen wir unseren Kindern von unseren Eltern und was unseren Eltern von unseren Kindern? Wo bleiben wir an Sprachbarrieren hängen und wo an Körperbarrieren? Wie bewegt das Unausgesprochene unsere Körper? Wo schlägt das Überhörte zurück? Wann kann dem Verschwiegenen nicht mehr ausgewichen werden? Und was, wenn jemand beschliesst, nicht mehr zu sprechen?

Fragen wie diese verhandeln wir anhand einer konkreten Situation: Gerda, eine Primarschülerin, verliert für einen Moment die Kontrolle: Aus Frust über ihre Situation zuhause entwendet sie einer Mitschülerin den Thek und schmeisst ihn auf eine stark befahrene Strasse. Zwar passiert kein Unfall, aber der Thek ist danach kaum mehr als solcher zu erkennen. Julia, ihre jüngere Schwester, hat die Situation beobachtet. Und jetzt? Wer soll dies berichten gehen? Wem zuerst und wem überhaupt. Gleich der Mitschülerin oder doch erst einmal der Mutter, die wiederum ihren Frust über die Situation zuhause ihren Töchtern gegenüber nicht verbalisieren kann?


Die Vorstellung eignet sich für ein Alter ab 7 Jahren!


www.kumpane.ch

www.facebook.com/kumpane.tanztheater

Montag, 04. April

Kumpane: Red mit mir

Fr. 10 (10 Kinder)
10.00 Uhr

Red mit mir

Gerda passiert ein Missgeschick, ihre Schwester Julia hat es gesehen. Und jetzt? Wer soll dies berichten gehen? Wem zuerst, wann am besten und warum überhaupt? Und was, wenn dadurch noch anderes zur Sprache kommt und Verschwiegenes auf einmal zu hören ist?

Mit Bewegungen und Worten erzählen eine Tänzerin, eine Artistin und eine Schauspielerin von Lust und Last des Drüber-Redens und Nicht-Erzählen-Könnens.

Als inhaltlichen Ausgangspunkt wählten wir kommunikative Komplikationen: Worüber lässt sich nur schwer sprechen? Warum kommen uns Sachen nicht leicht über die Lippen? Wann bleibt uns etwas im Hals stecken? Was kommt überhaupt zur Sprache und was nicht? Und was drückt sich anders – etwa durch den Körper – aus?

Im Laufe der Arbeit kristallisierte sich als Setting ein Schwesternpaar und ihre Mutter heraus. Diese Konstellation erlaubt es uns, die oben angesprochenen Aspekte von Tabuthemen und Missverständnissen in der Kommunikation wie folgt zu konkretisieren: Was konnten wir als Kinder nicht erzählen? Was konnten wir als Kinder niemanden sagen? Was wollten wir als Kinder nicht hören? Was haben wir als Kinder gewünscht, hätten uns unsere Eltern gesagt? Was müssen uns unsere Kinder mitteilen? Was können wir unseren Kindern nicht sagen? Was wollen wir von unseren Kindern nicht wissen? Was wollen wir unseren Kindern unbedingt noch sagen? Was erzählen wir von unseren Kindern? Was erzählen wir von unseren Eltern? Was erzählen wir unseren Kindern von unseren Eltern und was unseren Eltern von unseren Kindern? Wo bleiben wir an Sprachbarrieren hängen und wo an Körperbarrieren? Wie bewegt das Unausgesprochene unsere Körper? Wo schlägt das Überhörte zurück? Wann kann dem Verschwiegenen nicht mehr ausgewichen werden? Und was, wenn jemand beschliesst, nicht mehr zu sprechen?

Fragen wie diese verhandeln wir anhand einer konkreten Situation: Gerda, eine Primarschülerin, verliert für einen Moment die Kontrolle: Aus Frust über ihre Situation zuhause entwendet sie einer Mitschülerin den Thek und schmeisst ihn auf eine stark befahrene Strasse. Zwar passiert kein Unfall, aber der Thek ist danach kaum mehr als solcher zu erkennen. Julia, ihre jüngere Schwester, hat die Situation beobachtet. Und jetzt? Wer soll dies berichten gehen? Wem zuerst und wem überhaupt. Gleich der Mitschülerin oder doch erst einmal der Mutter, die wiederum ihren Frust über die Situation zuhause ihren Töchtern gegenüber nicht verbalisieren kann?

Die Vorstellung eignet sich für ein Alter ab 7Jahre!


Vorverkauf & Anmeldung von Schulklassen hier klicken

www.kumpane.ch

www.facebook.com/kumpane.tanztheater

Freitag, 15. April

ALEX PORTER – IMAGINE

Fr. 35 (30 AHV/IV/Student)
20.30 Uhr | Bestellen | Ticketino

ALEX PORTER – IMAGINE

Alles ist im Nichts. Nichts ist alles.

Oder wie ist er sonst zu erklären, dass der Fingerring der Zuschauerin, welcher in sein eigens Loch geworfen wird, in einer Walnuss, die in einem Ei ihr hermetisches Dasein feiert, wieder erscheint?

Alex Porter – wieder ganz der singende, zaubernde Derwisch – hat im langen Nichts dieses Jahres neue Zaubereien und Kartentänze entwickelt. Mit seinen magischen Unmöglichkeiten entführt er uns in die Windungen der Imagination und hinterfragt sokratisch unsere Wahrnehmung.

Ein Zaubertrick ist eigentlich ein Spiel gegen die Zeit. Aber Porters neue Trickkreationen finden in der Langsamkeit statt. Das Auge wird sorgfältig geführt und stolpert dabei über den eigenen Blick. Kaum Blinzeln - schon ist es passiert.

Kann es sein, dass die Zeit nur eine Einbildung des Menschen ist? Porters eigenwillige Betrachtung des Universums bringt uns zum Schmunzeln. Aus seinem Zauberärmel schüttelt er Geschichten, die den Raum verbiegen, aus seinen Händen lässt er sichtbares Wunder fliessen. Doch Porter ist ein stimmakrobatischer Scharlatan, der uns mit seinen Geschichten eine schöne Welt vorgaukelt und die Menschen durch ihre eigene Fantasie hinters Licht führt.

Wie schön, wenn das alles wahr wäre. Es ist wahr! Zumindest einen Abend lang.

www.alexporter.ch

Freitag, 22. April

VINCENT VEGAS LAST DANCE & ACAPULCO STAGE DIVERS

Fr. 25 (20 AHV/IV/Student)
20.30 Uhr | Bestellen | Ticketino

Das Quartett Vincent Vegas Last Dance spielt erfrischenden Grunge direkt aus der Garage und geht ab dem Frühjahr 2020 mit zwei Releases auf Tour. Dank der hochkarätigen Besetzung kommt die Musik laut, deutlich und direkt, aber oft mit doppeltem Boden und stimmungsvollen Soundscapes auf die Bühne.

Eine Stimme, Wut, Enttäuschung und Lebenslust. Die EPs YOUTH und DEATH versammeln Songs über einen allzu plötzlichen Abschied von der Jugend. Sänger und Gitarrist Christoph Trummer hat Songs ausgegraben, die er in den rebellischen Jahren vor dem Tod seiner Eltern geschrieben hatte, und Songs aus den Jahren danach, in denen sich die Erkenntnis einschleicht, dass nicht alles so schwarz-weiss ist, wie es schien.
Druckvoll und dynamisch wurden in zwei Tagen 12 Songs eingespielt, die mit ihrer zeitlosen Gitarrenrock-Formel auch deutliche Reminiszenzen an die Jugendzeit der Bandmitglieder haben: Die 90er Jahre, das Golden Age des Alternative Rock, wilde Breaks, Fuzz-Stürme, dann und wann gedrosseltes Tempo, mit psychedelischer, elegischer Melancholie. Bei allem Starkstrom baut diese Musik auf Songs auf, denen auch in einer rein akustischen Version nichts fehlen würde.

Eine wundervolle Neuentdeckung! Besetzung: Christoph Trummer: Voc, Git (Trummer, Amarillo Brillo) Simon Rupp: Git (Roamer, Franky Silence & Ghost Orchestra, Fitzgerald & Rimini) Robert Aeberhard: Bass, Voc (Fitzgerald & Rimini, Trummer) Christoph Steiner: Drums, Voc (Hildegard lernt fliegen, Escape Argot)

www.vincentvegaslastdance.ch


Acapulco Stage Divers

Nur wenige Bands bleiben länger als zehn Jahre zusammen. Betrachtet man sogar nur die Bands, die in Originalbesetzung aktiv sind, so schrumpft die Zahl noch deutlicher. Die Acapulco Stage Divers zählen zu dieser seltenen Spezie von Combos, die bereits seit 20 Jahren gemeinsam und mit viel Herzblut und Energie mal rockige, mal gefühlsbetonte, in jedem Fall nie langweilige Gitarrenmusik auf Schweizer Bühnen, auf Vinyl und internationale Streamingdienste stellen.

So lässt sich der Titel des Jubiläumsalbums «Bedrohte Art» fast schon als Verweis auf die eigene Bandgeschichte und in Abgrenzung zur Kurzlebigkeit vieler aktueller Musikprojekte verstehen. Doch darum geht es den Musikern nicht wirklich: Vielmehr fliessen in Songs wie «Was soll aus uns werden», «Zu viel» und «Nichts mehr zu verlieren» des neuen Albums ihre ganz persönlichen Beobachtungen und Sorgen zum Zustand der Welt. Besonders eindrücklich wird dies im Song «Luchs» deutlich, in welchem sie die Schilderungen des ehemaligen Direktors des Zoo Zürich, Alex Rübel, über vom Aussterben bedrohte einheimische Wildkatzen vertonen.

Anders als auf den Vorgängeralben «23/10/00» oder auch «Rom» schlagen die Acapulco Stage Divers hier neben den gewohnt rockigen, auch deutlich rauere, punkige Töne an. Das Album, das auf dem Zürcher Label Sailing for Peace erscheint, ist das bisher vielfältigste der Zürcher Musiker.

Besetzung

Thomas Hofmann (Gesang, Gitarre)

Stefano Pedrazzi (Gitarre)

Ken Ebizuka (Gitarre)

Oliver Müller (Bass)

Mario Kummer (Drums)

www.acapulcostagedivers.ch

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Diese Veranstaltung wurde vom 10.12.2021 auf den 22. April 2022 verschoben.

Samstag, 30. April

ROB SPENCE: Best of

Fr. 40 (35 AHV/IV/STUDENT)
20.30 Uhr | Bestellen | Ticketino

Mit einem scheinbar knochenlosen Körper und einem Gesicht aus Gummi ist Rob Spence ein Comedy-Power-Paket, das auf der Bühne mit Talenten wie Robin Williams oder Jim Carrey zu vergleichen ist. Mit verblüffender Geschwindigkeit verbindet er meisterhaft verbale Stand-ups, Gestik und Slapsticks. Seine Aufführungen wurden als «Pantomime mit Pointen» beschrieben.Rob will nie etwas anderes, als Menschen zum Lachen zu bringen. Bereits mit vier Jahren teilt er seiner Familie trocken mit: «Wenn ich gross bin, dann will ich Clown werden – falls ich den Kindergartenabschluss schaffe!»

www.robspence.ch

Freitag, 13. Mai

MIKE MÜLLER: ERBSACHE

Fr. 45 (40 Student, Mitglieder, AHV)
20.30 Uhr | Bestellen | Ticketino

Erbsache – Heinzer gegen Heinzer und Heinzer
eine amtliche Komödie von und mit Mike Müller

Eine strenge Richterin, zwei mittelmässige Anwälte und drei verkrachte Geschwister sollen die Erbmasse eines Verstorbenen teilen. Da werden nicht nur unterschiedliche Interpretationen des Testaments verhandelt, Sinn und Unsinn des Erbens erörtert und Familienfehden ausgetragen, sondern auch Zeugen gehört: freundliche Polizisten, eine sehr
freundliche Pflegerin und ein durstiger Arzt. Die beteiligten Juristinnen und Juristen führen die Verhandlung mit viel Umsicht und professioneller Distanz, bis auch sie ihre Grenzen erreichen und die Geschwister in einen Affektrausch geraten, der in einem Zivilprozess überhaupt nichts zu suchen hat, was nicht zuletzt auch für den Verstorbenen gilt.

Regie: Rafael Sanchez



Freitag, 23. September

REETO VON GUNTEN – 2050 CLEVER VERSORGT

Fr. 35 (30 AHV/IV/STUDENT)
15.48 Uhr | Bestellen | Ticketino

Reeto von Gunten – „2050 – clever vorgesorgt“


Reeto von Gunten hat eine ganz eigene Art der Vorsorge gefunden: Seit fast zehn Jahren schreibt er seine Tagebücher vor. So kann er sich dann entspannt zurücklehnen, 2050 im Altersheim.

„2050“ ist Geronto-Science-Fiction. Es sind Geschichten aus einer Zukunft, wie sie sie sich nur einer ausdenken kann, der sich auf die Zeit im Altersheim freut. Was in Reetos Tagebüchern abgeht, ist so umwerfend komisch, dass man sich in die Zukunft beamen und mit ihm zusammen im Altersheim landen möchte. Dort, wo herrschsüchtige Direktoren gemobbt, brandgefährliche Hobbys gepflegt und wahnwitzige Gruppenspiele ausgeheckt werden. Man kann es kaum erwarten, nichts mehr zu verlieren zu haben.

Trotz aller Absurditäten macht sich Reeto aber nie lustig über das Altwerden. Im Gegenteil, mit seiner optimistischen Art schafft er die heikle Gratwanderung zwischen pragmatischer Realität und würdevollem Humor. Dass er dabei auch abgrundtief böse und herrlich witzig ist, versteht sich für sein treues Publikum von selbst.

„2050“ wird einmalig.

Reeto von Gunten steht seit 2003 als Erzähler auf Bühnen, ist Radiomoderator (SRF3) und einer der vielseitigsten Künstler des Landes. Der „Hohepriester der Hippster“ (NZZ) mit der „Stimme, mit der man Räume heizen kann“ (Berner Bund) plant sein Altsein zu feiern, als hätte man ihm kein Paradies versprochen. „2050“ ist sein elftes Kleinkunstprogramm.

Von und mit Reeto von Gunten. Eine Produktion von Atelieer.


www.atelieer.ch



Freitag, 28. Oktober

LINDA VOGEL

Fr. 35 (30 AHV/IV/Student)
20.30 Uhr | Bestellen | Ticketino

Die Harfenistin und Sängerin Linda Vogel schrieb ihr Debütalbum «Maps To Others» an der atlantischen Küste, in einer Gegend namens Finistère, dem Ende der Welt. Mit ihrem neuen Werk nimmt sie uns mit auf eine Reise in ein offenes, bebendes Territorium. Mit Harfe, Schlagzeug und ihrer Stimme malt sie mit ihren Kompositionen ein eigenes Universum, welches fragile Momente und gerappte Poesie nebeneinander stellt. In ihren Texten lässt sie neben ihren eigenen Weltbegegnungen auch die Werke von Fernando Pessoa, Bertolt Brecht oder John Donne einfliessen.

Die Zürcherin, die für längere Zeit in London gelebt hat, dehnt durch das miteinbeziehen von Effektgeräten und erweiterten Spieltechniken das Klangspektrum ihrer elektro-akustischen Harfe aus. Zusammen mit Schlagzeuger Vincent Glanzmann und der Technologie der selbstgebauten Trigger kreiert sie Sounds und Stimmungen, welche von einer treibenden Rhythmik geprägt sind. Mit ihren selbstgebauten Spielerweiterungen transformiert die studierte Harfenistin das antik anmutende Saiteninstrument und lädt dazu ein, in neue Felder aus noch unversuchten Klängen einzutauchen. In der ersten Single «No Man Is An Island» vermischt Linda Vogel den verträumten und elektrisierenden Klang ihrer Harfe mit den Worten des englischen Dichters John Donne aus dem Jahre 1624: «And therefore never send to for whom the bell tolls - it tolls for you.»
www.lindavogel.ch